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Medizinische Bäder



Im Bezug auf gesundheitliche Beschwerden ist der Einsatz für medizinische Bäder sehr breit gefächert. Im Bezug auf die Wirksamkeit für bestimmte Körperregionen kommt dabei immer auf den Badezusatz an, den man für ein derartiges Bad verwendet. Allgemein finden medizinische Bäder in einem Raum statt, der eine Raumtemperatur von 19 bis 22 °C hat. Die Bäder selbst haben dann letztlich eine Temperatur von 35 bis 38 °C. Eine Abgießung oder Waschung des Körpers nach dem Bad ist bei dieser Art Bäder obligatorisch.

Um die volle Wirksamkeit von einem derartigen Bad zu erzielen, sollte man danach 1 bis 2 Stunden Bettruhe halten. Hauterkrankungen kann man durch medizinische Bäder dann erfolgreich lindern, wenn man als Badezusatz zum Beispiel Sulfomoor verwendet. Dieses hilft auch bei Rheumaerkrankungen und Arthrosen. Bei Stoffwechselstörungen kann man hingegen einen schwefelhaltigen Badezusatz verwenden. Ein Badezusatz aus Kamille hingegen hilft bei nässenden Ekzemen und Ausschlägen.

Kamille wirkt nämlich entzündungshemmend. Nervenentzündungen und Nervenschmerzen kann man mittels eines medizinischen Bads mit einem Badezusatz auf Basis der Heublume lindern. Medizinische Bäder sind oftmals auch Teil von Therapiemaßnahmen im Rahmen einer Kur. Ebenso kann man sich bequem auch im heimischen Bad zur Selbstbehandlung bzw. Unterstützung einer medizinischen Behandlung anwenden. Die Badezusätze sind im Handel erhältlich.