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Römische Bäder



Römische Bäder bestehen aus drei unterschiedlich temperierten heiß-feuchten Räumen. Der eine Raum hat eine Temperatur von 39° C und entspricht damit – auf den menschlichen Körper übertragen – einer leichten Fiebertemperatur. Man nennt diesen Raum auch Tepidarium.

Der zweite Raum ist das Caldarium (auch oftmals als Römische Dampfdusche bezeichnet) mit einer Temperatur von etwa 40° C. Nachdem man im Caldarium war, findet im Rahmen des Ablaufs in der Regel eine Massage statt, die mit einem Bad verbunden ist. Der dritte und wärmste Raum schließlich ist das sogenannte Lanconicum. Im Lanconicum herrschen 50° bis 60° C. Römische Bäder sind insbesondere dazu geeignet zu entspannen der Muskel. Auch helfen Römische Bäder bei leichten Erkältungen. Römische Bäder führen nämlich zu einer schonenden stufenweisen Erwärmung des Körpers.

Neben der Wirkung auf den Körper sind viele vom römischen Bad auch wegen des imposanten Aussehens der Räumlichkeiten, in denen das römische Bad auch in deutschen Wellnessanlagen zelebriert wird, fasziniert. In einer derartigen architektonischen Badeoase fühlt man sich dann für wenige Stunden so, als wäre man im Urlaub. Für die Menschen im Alten Rom war das römische Bad nicht nur ein zentraler Treffpunkt, sondern die darin vollzogene Reinigung auch ein regelrechtes Zeremoniell. Zeugen der hoch entwickelten Badekultur der Römer finden sich in den Überresten auch in vielen deutschen Regionen.