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Sole Bäder



Die für Sole-Bäder verwendeten Kochsalzlösungen haben einen Salzgehalt von 1,5 bis 6 Prozent. Es ist immer noch so, dass die Anwendung von Sole-Bädern beim Vorliegen von einigen Hauterkrankungen immer noch höchst umstritten ist.

Bei einigen Hauterkrankungen wird sie indes gar empfohlen, wie auch bei Allergien, Erkältungskrankheiten und Verdauungsbeschwerden, aber auch beim Vorliegen von Stoffwechselerkrankungen, sowie Blasen- und Nierenerkrankungen, aber auch bei „nervösen Störungen“ und bei Konzentrationsschwäche, wie auch bei Schlafstörungen. Sole-Bäder werden zum einen in speziellen Einrichtungen, die sich ebenfalls Solebäder nennen, angeboten, wie auch in Kurkliniken.

Wie Sole-Bäder bei einigen Hauterkrankungen auch höchst umstritten sind, ist deren Wirksamkeit bei Krebs, Frauenleiden, einer vorliegenden Schwermetallbelastung, oder aber bei Augenerkrankungen wissenschaftlich bisher noch nicht belegt worden. Befürworter preisen Sole-Bäder aber auch für diese Formen von Erkrankungen an und verweisen dabei auch auf konkrete Behandlungserfolge. Für das Solebad zu Hause in der heimischen Badewanne kann man entsprechende Badezusätze im Handel kaufen. Bei den Vorbereitungen sollte man darauf achten, dass man eine Wassertemperatur von mindestens 37 °C erreicht, denn erst bei einer derart hohen Wassertemperatur entfaltet die Sole ihre volle Wirkungskraft. Sole-Bäder fördern dabei den Kreislauf und regen die Durchblutung an. Im Bezug auf die Badekultur haben die Sole-Bäder eine lange Tradition. Stillgelegte Salzquellen wurden dabei schon im vorletzten Jahrhundert für medizinische Zwecke zum Solebad umfunktioniert.